Westfälischer Friedenspreis verliehen

Heute hat die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe den renommierten Internationalen Preis des Westfälischen Friedens in Münster verliehen. Der ehemalige griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und der amtierende nordmazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev wurden für ihre Einigung im mazedonischen Namensstreit geehrt.

Seit 1998, dem Jahr des 350-jährigen Jubiläums des Westfälischen Friedens, vergibt die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) alle zwei Jahre den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens und würdigt damit Menschen, die sich für Europa und den Frieden engagieren. Bisherige Preisträger waren unter anderem Václav Havel, Carla Del Ponte, Kofi Annan, Helmut Schmidt und die Internationale Raumstation (ISS).

In einer zweiten Kategorie wird ein Jugendpreis an Kinder und Jugendliche verliehen, die durch ihr Handeln und ihr Engagement Vorbilder für Ausgleich und Frieden sind. In der Vergangenheit wurden zum Beispiel die Sternsinger, die Jungen Malteser, das West-Eastern Divan-Orchestra, die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Pfadfinder ausgezeichnet. In diesem Jahr geht der Preis an die Initiative Plant-for-the-Planet.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Verleihung zum ersten Mal nicht im Rathausfestsaal, sondern im Lichthof des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kultur statt.

Weitere Informationen über den Westfälischen Friedenspreis und die diesjährigen Preisträger findet Ihr hier.

Münster Marketing hat die WDR-Übertragung der Preisverleihung auch in diesem Jahr live auf einer großen LED-Leinwand auf der Stubengasse gezeigt. Im Anschluss war die Aufzeichnung der Verleihung bis 18 Uhr in einer Dauerschleife zu sehen.

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